Ordnung im Lesezeichen-Dschungel

Das Web schön verpackt - die 4 besten Bookmark Manager gegen die Unordnung

Geschätzte Lesezeit: ca. 15 Minuten

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von Dennie Beneke (@debeneke)-

Täglich flutet uns das Internet mit interessanten Artikeln, Videos, Webseiten und Tutorials. In der Regel ist das viel mehr, als wir direkt aufnehmen können. Mit Bookmarks bändigen wir den Informationsstrom – und lassen den Content später fließen, wann und wo wir wollen. Wir zeigen euch, welche Tools dabei am besten zu euch passen.

Mit einer Zange haut man keinen Nagel in die Wand. Logisch, denn dafür ist der Hammer da. Bei Bookmark Managern ist das nicht anders: für jeden Zweck gibt es das passende Werkzeug. Und das muss erst einmal gefunden werden, denn die Auswahl an entsprechenden Tools ist riesig. Je genauer ihr also wisst, was ihr mit euren Lesezeichen anfangen wollt, desto leichter wird euch die Suche fallen.

Doch vorab: Was sind eigentlich Bookmarks, Lesezeichen oder Linksammlungen und warum werden Tools erfunden, mit denen sich diese Sammlungen besser verwalten lassen?

Wenn die Lesezeichenleiste mal wieder überquillt

Wenn ihr euch mithilfe eines Browsers durch das Internet bewegt, benötigt ihr die jeweiligen Webadressen, um zur Wunschseite zu gelangen. Kennt ihr diese Adressen nicht, helfen euch Suchmaschinen wie Google, Bing oder DuckDuckGo, die eure Suchanfragen verarbeiten und eine Auswahl an übereinstimmenden Treffern anzeigen.

Findet ihr im Netz allerdings Webseiten, die ihr häufiger besuchen wollt, stellen die bekannten Browser wie Google Chrome, Mozilla Firefox oder Microsofts Edge Browser mehr oder weniger hilfreiche Funktionen bereit, mit der ihr die Links als sogenannte Lesezeichen abspeichern könnt – quasi wie ein Eintrag in eurem Adressbuch.

Die Links werden im Browser abgelegt und für einen schnellen Zugriff in der Lesezeichenleiste aufgelistet. Das Einrichten einer Lesezeichenleiste ist die schnellste und einfachste Art, auf wichtige Webadressen zuzugreifen, ohne ständig die Google-Suche bemühen zu müssen oder lästige Dreher in die teils komplexen URLs zu tippen.

Mit der Zeit werden aus einigen Links mitunter eine ganze Reihe an favorisierten Bookmarks, die wir uns zurechtlegen und mit denen wir zielgerichtet durch das Netz navigieren. Und da Ordnung bekanntlich das halbe Leben ist, gibt es neben den Browser-integrierten Lösungen zahlreiche Bookmark Manager, Add-ons und verknüpfte Online-Dienste, mit denen sich Links effektiv verwalten lassen.

Unterschiede zwischen Lesezeichen, Bookmark-Managern und Read-it-Later-Diensten?

Lesezeichen (engl. Bookmarks) beschreiben generell die Verknüpfungen in einem Browser, um schnell und einfach immer wiederkehrende Webadressen anzusteuern.

Sprechen wir über die Verwaltung von Lesezeichen, Bookmark Managern oder Read-it-Later-Diensten, kann man im Grunde davon ausgehen, dass alle genannten Begriffe ein und dieselbe Thematik beschreiben – teils mit unterschiedlicher Herangehensweise oder unterschiedlichem Nutzen für den Anwender.

Lesezeichen (engl. Bookmarks) beschreiben generell die Verknüpfungen in einem Browser, um schnell und einfach immer wiederkehrende Webadressen anzusteuern. Read-it-Later-Dienste sind in ihren Funktionen meist vielfältiger, bieten beispielsweise verbesserte Verwaltungsoptionen für Links an, stellen unter anderem Offline-Lesefunktionen sowie die Synchronisation (weil i.d.R. Webdienst) zwischen unterschiedlichen Geräten bereit. Allgemein sind Read-it-Later-Tools nicht für eine normale Verwaltung von Lesezeichen konzipiert, sondern viel mehr für ganze Mediensammlungen, auf die man schnellen Zugriff benötigt.

Zur besseren Orientierung stellen wir euch auf den folgenden Seiten unsere Top Bookmark Manager vor, die in unterschiedlichen Bereichen überzeugen. Alle beschriebenen Dienste sind kostenlos – auf kostenpflichtige Extra-Funktionen weisen wir explizit hin.

Einen Vorteil haben alle modernen Bookmark Manager gemein: Die Links werden online gespeichert und können von überall abgerufen werden. Dazu müsst ihr allerdings bei allen Diensten einen Account anlegen. Das ermöglicht den Zugriff von verschiedenen Geräten, über alle Browser, von jedem Ort. Außerdem geht eure mühsam angelegte Lesezeichensammlung mit all den interessanten Webseiten und deren Inhalten nicht verloren – selbst wenn der eigene Rechner abstürzt.

Habt ihr bereits eigene Erfahrungen mit den hier aufgeführten Bookmark Managern gemacht oder fehlt euch ein ganz bestimmtes Tool in unserer Aufzählung? Dann schreibt uns gerne in die Kommentare!

Lesezeichenverwaltung in Firefox und Chrome

Bei der Suche nach dem richtigen Browser setzt die breite Masse auf die bekanntesten ihrer Zunft. Neben Google Chrome, Mozillas Firefox Browser und Microsofts integriertem Edge Browser für das Windows-Betriebssystem stehen Nutzern einige weitere empfehlenswerte Programme zur Verfügung. Während Besitzer von Apple-Hardware vor allem mit dem hauseigenen Safari-Browser surfen, ringen auch betriebssystemübergreifende Alternativen wie Vivaldi oder Opera um die Gunst der Nutzer.

Alle Browser eint jedoch trotz aller gewollten Unterschiede ihre Unterstützung von Lesezeichen, Bookmarks oder Favoriten – wie auch immer der jeweilige Hersteller seine im Browser abgelegten Verknüpfungen zu favorisierten Webseiten bezeichnet, denn nichts anderes sind Bookmarks. Mithilfe von Firefox und Chrome schauen wir deshalb stellvertretend auf die Lesezeichenfunktionen und die allgemeine Verwaltung von Bookmarks in Browsern.

Verwalten von Bookmarks in Firefox und Chrome

Installiert man einen der genannten Browser zum ersten Mal, ist die Lesezeichensymbolleiste nicht immer standardmäßig aktiviert. Sowohl in Chrome als auch in Firefox lässt sich die Symbolleiste entweder über das Menü an - und abwählen - der Rotfuchs erlaubt zusätzlich noch den Rechtsklick auf die URL-Leiste. Möchte man nun eine aufgerufene Webseite als Lesezeichen speichern, kann man die Adresse entweder direkt aus der URL via Drag-and-Drop in die Lesezeichenleiste ziehen oder den Stern-Button in der URL-Leiste verwenden. Die Verknüpfungen sortieren sich im Anschluss in die Lesezeichenleiste ein, bis dort kein Platz mehr ist.

Um hier bereits für Ordnung im Bookmark-Chaos zu sorgen, lassen sich simple Ordner anlegen. Die Reihenfolge von Lesezeichen lässt sich sowohl in der Symbolleiste als auch in den Ordnern selbst mit einfachen Drag-and-Drop-Bewegungen verändern. Wie ihr die Bookmarks und Ordner am sinnvollsten verwaltet, liegt nicht zuletzt an eurer eigenen Suchlogik - deshalb ist hier guter Rat teuer. Wer beispielsweise Online-Shops, Social-Media-Tools oder News-Seiten wie Netz.de in die passend betitelten Ordner einsortiert, macht hier sicherlich nicht viel verkehrt.

Für erweitertes Bookmark-Management ist die übergreifende Synchronisation zwischen Betriebssystemen sowie zwischen Installationen auf Mobil- und standortgebundenen Geräten essenziell. Schließlich möchte man nicht nur am Arbeits-PC, sondern auch von Unterwegs via Laptop oder Smartphone auf seine Lesezeichen zugreifen, die man mühevoll zusammengetragen hat – oder seiner Sammlung auch unterwegs neue Artikel, Webseiten oder Videos hinzufügen. Alle genannten Browser beherrschen diese installationsübergreifende Synchronisierungsfunktion zwischen den eigenen oder Installationen anderer Webbrowser.

Die Ausnahme bildet momentan noch Vivaldi, dessen Synchronisierungs-Funktion (Stand 15.01.18) bislang nur in der Snapshot-Version (also Early-Access) zur Verfügung steht.

Pocket: "Später lesen" mit einem der beliebtesten Bookmark-Tools

Seid ihr in der S-Bahn schon mal über einen Artikel, ein schräges GIF oder ein interessantes YouTube-Video gestolpert und müsst an der nächsten Haltestelle aussteigen? Oder ist der spannende Artikel gerade einfach viel zu lang, um ihn zwischen Tür und Angel zu lesen – und dann noch auf dem viel zu kleinen Display eures Smartphones? Dann lest ihn mithilfe der [Read-it-Later-App 'Pocket'][] doch einfach zu einem späteren, günstigeren Zeitpunkt auf einem Gerät eurer Wahl. Der Webdienst speichert eure Links und Medien in seinem digitalen Vereichnis ab, damit ihr euch später nicht mühsam auf die Suche danach machen müsst.

Pocket ist bereits seit über zehn Jahren auf dem Markt und eines der beliebtesten Bookmark-Tools überhaupt. Das liegt nicht zuletzt an seiner umfangreichen Integration und Kompatibilität mit anderen Tools, Webseiten oder Geräten. Im Firefox-Browser ist das Add-on beispielsweise schon längst vorinstalliert anzutreffen.

Die Weboberfläche von Pocket erleichtert die Themenverwaltung

Wenn ihr auf einen Inhalt stoßt, den ihr zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufen wollt, genügt ein Klick auf das Pocket-Icon in der Adressleiste eures Browsers, um ihn auf der Weboberfläche zu hinterlegen. Voraussetzung ist allerdings, dass ihr euch mithilfe des Google-Kontos oder einer anderen Mail-Adresse registriert, um Pocket nutzen zu können.

Angekommen auf der Weboberfläche listet Pocket zunächst alle gespeicherten Inhalte der Reihe nach auf. Darüber hinaus lassen sich gespeicherte Inhalte mit sinnvollen Themen-Tags versehen, um Medientypen oder verwandte Inhalte sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Pocket selbst unterscheidet zudem noch zwischen Video, Bild-Datei oder Text, sodass man auch auf diese Weise stets die Übersicht behält.

Pocket Browser Add-on

Pocket lässt sich in jeden Browser integrieren. Bookmarks können bequem mit Tags versehen werden.

(Screenshot) 

Das Hauptmenü von Pocket auf Android

Die Lesezeichen werden auf allen Geräten synchronisiert. Pocket überzeugt mit einer aufgeräumten, ansprechenden Optik.

(Screenshot) 

Der Lese-Modus von Pocket auf Android

Gespeicherte Seiten werden für das Lesen aufbereit - die Optik kann angepasst werden.

(Screenshot) 

Bookmarks teilen und kommentieren mit Pocket

Bookmarks verschicken, teilen und kommentieren.

(Screenshot) 

Pocket Browser Add-on

Pocket lässt sich in jeden Browser integrieren. Bookmarks können bequem mit Tags versehen werden.

(Screenshot) 

Das Hauptmenü von Pocket auf Android

Die Lesezeichen werden auf allen Geräten synchronisiert. Pocket überzeugt mit einer aufgeräumten, ansprechenden Optik.

(Screenshot) 

Der Lese-Modus von Pocket auf Android

Gespeicherte Seiten werden für das Lesen aufbereit - die Optik kann angepasst werden.

(Screenshot) 

Bookmarks teilen und kommentieren mit Pocket

Bookmarks verschicken, teilen und kommentieren.

(Screenshot) 

Einer der größten Vorzüge von Pocket ist seine Funktion, innerhalb der Weboberfläche auf abgespeicherte Inhalte zuzugreifen, selbst wenn man offline ist. Der Dienst lädt die Inhalte herunter und gewährt euch den Zugriff zu einem späteren Zeitpunkt.

  • Hohe Kompatibilität und Flexibilität: Pocket gibt es auf PC, Mac, Android und iOS, für alle gängigen Browser werden Add-ons angeboten. Außerdem ist der Dienst in über 500 verschiedene Apps integriert.

  • Bookmarks lassen sich mit beliebig vielen Tags versehen. Diese Tags nutzt ihr, um die Lesezeichen zu filtern, zu sortieren oder zu durchsuchen – so behaltet ihr auch in großen Sammlungen den Überblick.

  • Automatische Synchronisierung der Bookmarks auf allen Geräten und Plattformen. Markiert einen interessanten Artikel am Computer und lest ihn später auf dem Smartphone.

  • Lese-Modus: Pocket bereitet Artikel, Seiten und Blog-Einträge für eine optimale Lesbarkeit auf, die Optik kann den eigenen Bedürfnissen angepasst werden. Bilder und Videos werden integriert, ohne den Lesefluss zu stören.

  • Bookmarks können leicht an Freunde geschickt oder in sozialen Netzwerken geteilt werden. Auf eurem Pocket-Profil sammelt ihr besonders interessante Web-Inhalte und kommentiert sie.

  • Volltextsuche in gespeicherten Inhalten ist leider nur mit der kostenpflichtigen Premium-Version möglich.

Fazit: Pocket ist das Schweizer Taschenmesser der Bookmark-Tools. Es verarbeitet im Lese-Modus alle Formate und Website-Typen spielend, Medien werden nahtlos integriert. Wer Flexibilität schätzt und seine Links an verschieden Orten und Geräten aufrufen will, dem legen wir nahe, Pocket einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Instapaper – mit Recht einer der populärsten Bookmark-Manager

'Instapaper' ist, spätestens seitdem es völlig kostenlos nutzbar ist, eines der beliebtesten Bookmark-Tools zum Verwalten von Lesezeichen und Webinhalten, die ihr später lesen möchtet. Habt ihr euch bei dem Dienst mit eurer E-Mail-Adresse angemeldet, ist auch schon die größte Hürde überwunden und ihr könnt damit beginnen, Artikel, Blog-Einträge und sogar Videos in der übersichtlichen Webanwendung abzulegen.

Dies erledigt ihr, indem ihr der Benutzeroberfläche die besagte Webadresse über den Button 'Add Link' hinzufügt. Angezeigt wird die Nachricht, der Blog-Eintrag oder was auch immer ihr in Instapaper abgelegen möchtet, fortan unter der Kategorie 'Home'. Habt ihr ein Video hinzugefügt, findet ihr es außerdem mit einem Klick auf den Button 'Videos' wieder.

Zu den größten Pluspunkten des Bookmark Managers Instapaper gehört die automatische Aufbereitung sämtlicher Inhalte auf bessere Lesbarkeit. Zusätzlich lassen sich Schriftgröße-, art und weitere Parameter manuell verändern, sogar eine Volltextsuche gibt es. Ebenfalls überaus nützlich ist die Notizen- und Kommentarfunktion: Passagen, die ihr besonders lesenswert findet und per Kontextmenü markiert, bleiben euch dann im Untermenü 'Notes' erhalten.

Bookmarks in Instapaper

Instapapers Benutzeroberfläche wirkt aufgeräumt und elegant. Bookmarks lassen sich in Ordnern gruppieren.

(Screenshot) 

Das Hauptmenü von Instapaper auf Android

Die gepunktete Leiste gibt auf mobilen Geräten einen Eindruck davon, wie lang einzelne Artikel sind.

(Screenshot) 

Lesemodus-Optionen von Instapaper

Der Lesemodus von Instapaper kann individuell konfiguriert werden.

(Screenshot) 

Notizen machen mit Instapaper

Textabschnitte lassen sich hervorheben und mit Notizen versehen.

(Screenshot) 

Bookmarks in Instapaper

Instapapers Benutzeroberfläche wirkt aufgeräumt und elegant. Bookmarks lassen sich in Ordnern gruppieren.

(Screenshot) 

Das Hauptmenü von Instapaper auf Android

Die gepunktete Leiste gibt auf mobilen Geräten einen Eindruck davon, wie lang einzelne Artikel sind.

(Screenshot) 

Lesemodus-Optionen von Instapaper

Der Lesemodus von Instapaper kann individuell konfiguriert werden.

(Screenshot) 

Notizen machen mit Instapaper

Textabschnitte lassen sich hervorheben und mit Notizen versehen.

(Screenshot) 

  • PC, Mac, Android, iOS, Chrome oder Safari – Instapaper funktioniert fast überall, Firefox-Nutzer müssen allerdings auf ein offizielles Browser-Add-on verzichten.

  • Instapaper synchronisiert gespeicherte Seiten automatisch auf allen Geräten.

  • Artikel und Blogeinträge werden für bessere Lesbarkeit aufbereitet, es gibt vielfältige Formatierungsoptionen. Medien verarbeitet Pocket besser, Instapaper punktet jedoch mit einer kostenlosen Volltextsuche für gespeicherte Seiten.

  • Wichtige Passagen lassen sich hervorheben und kommentieren. Instapaper sammelt diese Auszüge in einem eigenen Untermenü – so habt ihr die wichtigsten Zitate immer im Blick.

  • Amazons Kindle wird unterstützt: Instapaper schickt gespeicherte Artikel bei Bedarf direkt an euren Kindle, auch ein Export im mobi- oder epub-Format ist möglich.

Fazit: Instapaper ist vor allem für Viel-Leser und 'Webworker' mit einem ausgeprägten Hang zur Recherchearbeit interessant. Dank Volltextsuche und überzeugender Notiz-Funktionen lassen sich große Bookmark-Sammlungen gut verwalten – das Ganze funktioniert auch auf mobilen Geräten reibungslos. Wer häufig bild- und videolastige Inhalte speichert, dem legen wir eher Pocket ans Herz.

Raindrop - große Bookmark-Sammlungen im Teamarbeit managen

'Raindrop' klingt nach dem wahr gewordenen Traum für Ordnungsfetischisten: sämtliche Web-Lesezeichen, die sich mit diesem Bookmark Manager erstellen lassen, sind später system- und geräteübergreifend abruf- und mit anderen teilbar. Ob Windows, Mac, Android, iOS, oder Browser wie Chrome, Firefox, Safari und Opera – Raindrop versteht sich mit allen Installationen.

Mittlerweile gibt es das übersichtlich gestaltete Bookmark-Tool auch in deutscher Sprachausgabe und sämtliche Lesezeichen lassen sich einfach per Drag-and-Drop in Kategorien oder Sammlungen organisieren. Um diese Vorteile zu nutzen, muss ein Account angelegt werden - entweder standardmäßig mit E-Mail und Passwort, oder mit gängigen Social-Media-Accounts wie Facebook, Twitter oder Google.

Nach der Registrierung erscheint Raindrop als kleines Wolkensymbol rechts in der Adresszeile eures Browsers. Mit einem Klick darauf öffnet sich ein Lesezeichenmenü, in dem ihr die Seite, auf der ihr euch gerade befindet, als Bookmark ablegen könnt. Dann erscheint sie in einer Liste im Raindrop-Menü mit Thumbnail und Kurzbeschreibung. Links davon könnt ihr Sammlungen anlegen wie 'Nachrichten', 'Videos', 'Präsentationen', '9Gag' oder 'Reddit' und neue Lesezeichen per Drag-and-Drop in die passende Sammlung schieben.

Der Clou an dem Ganzen ist nicht nur die oben erwähnte Funktion, dass ihr auf so gut wie allen Systemen und Plattformen mit Raindrop arbeiten und synchronisieren, sondern auch im Team arbeiten könnt. Jede Sammlung lässt sich für andere freigeben. Dafür könnt ihr unter 'bearbeiten' auf 'teilen' klicken und anschließend Freunde oder Mitarbeiter per E-Mail einladen, oder ihnen wahlweise einen Link schicken.

Exportieren könnt ihr eure gespeicherten Websites ganz einfach, indem ihr Raindrop auf einem anderen Gerät, Browser oder System installiert und im Hauptfenster auf 'Lesezeichen importieren' klickt – das funktioniert auch mit dem Import von anderen Diensten oder Programmen reibungslos.

Bookmarks anlegen mit Raindrop.io

Bookmarks anlegen mit Raindrop.io: Ordner erstellen, Tags zuweisen, Screenshot anfügen.

(Screenshot) 

Sammlungen konfigurieren mit Raindrop.io

Raindrop.io lässt sich intuitiv bedienen, die Oberfläche ist übersichtlich gestaltet.

(Screenshot) 

Linksammlung freigeben mit Raindrop.io

Mitarbeit erwünscht: Linksammlungen können für andere Person freigegeben werden.

(Screenshot) 

Raindrop.io auf Android

Raindrop.io auf Android.

(Screenshot) 

Bookmarks anlegen mit Raindrop.io

Bookmarks anlegen mit Raindrop.io: Ordner erstellen, Tags zuweisen, Screenshot anfügen.

(Screenshot) 

Sammlungen konfigurieren mit Raindrop.io

Raindrop.io lässt sich intuitiv bedienen, die Oberfläche ist übersichtlich gestaltet.

(Screenshot) 

Linksammlung freigeben mit Raindrop.io

Mitarbeit erwünscht: Linksammlungen können für andere Person freigegeben werden.

(Screenshot) 

Raindrop.io auf Android

Raindrop.io auf Android.

(Screenshot) 

  • Optimale Verwaltung: Bookmarks können in Kategorien einsortiert, mit Tags versehen, kommentiert und mit Screenshots bebildert werden.

  • Raindrop.io punktet mit einem ansprechenden, intuitiv bedienbaren Web-Interface (inkl. Drag-and-Drop-Features), das sich individuell konfigurieren lässt.

  • Einfache Zusammenarbeit: Link-Sammlungen können freigegeben und von mehreren Nutzern bearbeitet werden.

  • Die Suche durchforstet Titel, Beschreibungen, Kommentare und Tags – aber nicht den Inhalt gespeicherter Seiten.

  • Alle gängigen Browser, Geräte und Plattformen werden unterstützt. - Die deutsche Lokalisierung ist (noch) verbesserungswürdig.

Fazit: Raindrop.io eignet sich hervorragend für die bequeme aber effiziente Verwaltung großer Bookmark-Sammlungen am PC und am Laptop, bei Bedarf auch in Teamarbeit. Mobile Geräte werden unterstützt, einen Lese-Modus gibt es ebenso – diese Features sind bei Pocket und Instapaper allerdings überzeugender umgesetzt.

Xmarks – Der Bookmark Manager im Oldschool-Look

Als einer der Klassiker unter den Bookmark Managern lässt sich 'Xmarks' ganz einfach als Browser-Erweiterung installieren. Im Mozilla Firefox erledigt ihr dies beispielsweise über den Menüpunkt Add-ons in den Browser-Einstellungen, als Chrome-Nutzer sucht ihr im Chrome Web Store und klickt auf 'Hinzufügen'.

Rechts neben der Adresszeile erscheint nun das neue, blaue Xmarks-Icon, über das ihr nach einem Klick auf 'My Xmarks' zu einer Liste eurer bereits angelegten Lesezeichen gelangt. Angezeigt werden diese ein einem neuen Tab in klassischer Verzeichnisstruktur. Dabei wird deutlich: Die Stärke der Browser-Erweiterung liegt definitiv nicht in ihrer Aufmachung – Xmarks kommt sehr kühl daher und wirkt auf den ersten Blick gerade zu veraltet.

Positiv: Dank des sachlichen Aufbaus bringt ihr mit Xmarks Ordnung in jede noch so verworrene Lesezeichen-Sammlung. Bookmarks lassen sich über die Schaltfläche 'Details' mit einer Beschreibung und Tags versehen und sogar über verschiedene Wege mit anderen teilen.

Besonders mit der einfachen Synchronisierung punktet Xmarks: Da ihr euch für die Nutzung des Lesezeichen-Managers registrieren müsst, könnt ihr eure Bookmarks auch auf anderen Rechnern nutzen. Nutzer von Mobilgeräten schauen allerdings in die Röhre, es sei denn, sie zahlen für einen Premium-Account.

Bookmarks verwalten mit Xmarks

Bookmarks verwalten mit Xmarks - die Benutzeroberfläche ist funktional, wirkt aber etwas angestaubt.

(Screenshot) 

Linksammlungen freigeben mit Xmarks

Linksammlungen lassen sich mit Xmarks auf mehreren Wegen veröffentlichen.

(Screenshot) 

Site-Info von Xmarks

Nettes Features: Die Site-Info von Xmarks.

(Screenshot) 

Bookmarks verwalten mit Xmarks

Bookmarks verwalten mit Xmarks - die Benutzeroberfläche ist funktional, wirkt aber etwas angestaubt.

(Screenshot) 

Linksammlungen freigeben mit Xmarks

Linksammlungen lassen sich mit Xmarks auf mehreren Wegen veröffentlichen.

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Site-Info von Xmarks

Nettes Features: Die Site-Info von Xmarks.

(Screenshot) 

  • Synchronisierungs-Profi: Xmarks synchronisiert nicht nur Bookmarks, sondern bei Bedarf auch Surfverlauf und geöffnete Tabs browser-übergreifend (Tabs allerdings nur in der Premium-Version).

  • Xmarks verarbeitet sehr große Link-Sammlungen dank komplexer Ordnerstrukturen, Tags und Beschreibungen spielend.

  • Mit individuellen Profilen legt ihr genau fest, welche Inhalte wann synchronisiert werden. So lassen sich private und berufliche Bookmarks komfortabel trennen.

  • Support für mobile Geräte gibt es leider nur in der kostenpflichtigen Premium-Variante.

Fazit: Xmarks war einer der ersten großen Bookmark Manager. Die weitreichenden Synchronisierungs-Optionen machen den Dienst für Fortgeschrittene noch heute interessant. Leider werden mobile Geräte nur gegen Bezahlung unterstützt, die altbacken wirkende Benutzeroberfläche schreckt ein wenig ab. Viele Anwender sind daher mit Alternativen wie Pocket oder Raindrop.io besser beraten.

Über die folgenden Links gelangt ihr zu den Xmarks Add-on Versionen von Mozilla Firefox und Google Chrome.

Hier erfährst du mehr über: Browser und Google

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2 Kommentare
bneoz

bitte löscht alte seiten raus oder schreibt das datum der veröffentlichung OBEN rein ist *gäähhhhn*

ROLAND

GUTE ARBEIT