Ordnung im Lesezeichen-Dschungel

Lesezeichenverwaltung in Firefox und Chrome

Geschätzte Lesezeit: ca. 15 Minuten

Bei der Suche nach dem richtigen Browser setzt die breite Masse auf die bekanntesten ihrer Zunft. Neben Google Chrome, Mozillas Firefox Browser und Microsofts integriertem Edge Browser für das Windows-Betriebssystem stehen Nutzern einige weitere empfehlenswerte Programme zur Verfügung. Während Besitzer von Apple-Hardware vor allem mit dem hauseigenen Safari-Browser surfen, ringen auch betriebssystemübergreifende Alternativen wie Vivaldi oder Opera um die Gunst der Nutzer.

Alle Browser eint jedoch trotz aller gewollten Unterschiede ihre Unterstützung von Lesezeichen, Bookmarks oder Favoriten – wie auch immer der jeweilige Hersteller seine im Browser abgelegten Verknüpfungen zu favorisierten Webseiten bezeichnet, denn nichts anderes sind Bookmarks. Mithilfe von Firefox und Chrome schauen wir deshalb stellvertretend auf die Lesezeichenfunktionen und die allgemeine Verwaltung von Bookmarks in Browsern.

Verwalten von Bookmarks in Firefox und Chrome

Installiert man einen der genannten Browser zum ersten Mal, ist die Lesezeichensymbolleiste nicht immer standardmäßig aktiviert. Sowohl in Chrome als auch in Firefox lässt sich die Symbolleiste entweder über das Menü an - und abwählen - der Rotfuchs erlaubt zusätzlich noch den Rechtsklick auf die URL-Leiste. Möchte man nun eine aufgerufene Webseite als Lesezeichen speichern, kann man die Adresse entweder direkt aus der URL via Drag-and-Drop in die Lesezeichenleiste ziehen oder den Stern-Button in der URL-Leiste verwenden. Die Verknüpfungen sortieren sich im Anschluss in die Lesezeichenleiste ein, bis dort kein Platz mehr ist.

Um hier bereits für Ordnung im Bookmark-Chaos zu sorgen, lassen sich simple Ordner anlegen. Die Reihenfolge von Lesezeichen lässt sich sowohl in der Symbolleiste als auch in den Ordnern selbst mit einfachen Drag-and-Drop-Bewegungen verändern. Wie ihr die Bookmarks und Ordner am sinnvollsten verwaltet, liegt nicht zuletzt an eurer eigenen Suchlogik - deshalb ist hier guter Rat teuer. Wer beispielsweise Online-Shops, Social-Media-Tools oder News-Seiten wie Netz.de in die passend betitelten Ordner einsortiert, macht hier sicherlich nicht viel verkehrt.

Für erweitertes Bookmark-Management ist die übergreifende Synchronisation zwischen Betriebssystemen sowie zwischen Installationen auf Mobil- und standortgebundenen Geräten essenziell. Schließlich möchte man nicht nur am Arbeits-PC, sondern auch von Unterwegs via Laptop oder Smartphone auf seine Lesezeichen zugreifen, die man mühevoll zusammengetragen hat – oder seiner Sammlung auch unterwegs neue Artikel, Webseiten oder Videos hinzufügen. Alle genannten Browser beherrschen diese installationsübergreifende Synchronisierungsfunktion zwischen den eigenen oder Installationen anderer Webbrowser.

Die Ausnahme bildet momentan noch Vivaldi, dessen Synchronisierungs-Funktion (Stand 15.01.18) bislang nur in der Snapshot-Version (also Early-Access) zur Verfügung steht.

Hier erfährst du mehr über: Browser und Google

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2 Kommentare
bneoz

bitte löscht alte seiten raus oder schreibt das datum der veröffentlichung OBEN rein ist *gäähhhhn*

ROLAND

GUTE ARBEIT